Nördlingen - wurden auch hier Juden verfolgt?

Veröffentlicht am 12.11.2017 in Allgemein

Vortragender Werner Eisenschink

 

Reichskristallnacht, Novemberprogrom 09.11.1938 - vor 79 Jahren

Packend, anschaulich und bewegend vorgetragen wurden von Werner Eisenschink die Ereignisse in Nördlingen zur Zeit des Nationalsozialismus beim diesjährigen Herbstfest der SPD.

Ein besonderer Schwerpunkt war die Zeit um die Reichskristallnacht 1938. Durch akribische Recherchen belegte er die Verstrickungen von Bürgern und Behörden und schilderte die Methoden der Ausgrenzung und Enteignung der Juden. Vielfach drangen Nationalsozialisten in die Häuser der Juden ein und raubten willkürlich Gegenstände, darüber wurden sorgfältige Listen geführt! Es war leicht, in dieser Zeit unliebsame Geschäftskonkurrenten auszuschalten. Das wurde an einigen Beispielen dargelegt, deren 'arisierten' Nachfolgegeschäfte es heute noch gibt. 1941 war Nördlingen nach nationalsozialistischem Sprachgebrauch 'judenfrei' .

Den Nationalsozialisten ist es mit ihren dumpfen Parolen gelungen, die niedrigsten Beweggründe von Menschen zu anzusprechen, ansonsten wären diese beispiellosen Vorgänge nicht möglich gewesen. Deswegen ist es wichtig, sich mit Geschichte zu beschäftigen und aus ihr zu lernen, denn auch heute – fast auf den Tag genau 79 Jahre nach dem Pogrom – gibt es politische Gruppierungen, die wieder versuchen, Menschen auszugrenzen und die Gesellschaft zu spalten.

Der Vorsitzende der SPD, Wolfgang Stark erklärte, dass die SPD damals wie heute die Verpflichtung hat, sich gegen solche Entwicklungen zu stellen.

Die Nördlinger Musikanten spielten passend dazu Musikstücke verfolgter bzw. jüdischer Komponisten und Musiker.

 

 

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