Seit Montagabend steht fest: das gemeinsame Projekt FCAS ist beendet!

Veröffentlicht am 10.06.2026 in Presse

Pressemitteilung

In einer Pressemitteilung der bayerischen SPD-Landesgruppe äußert sich MdB Christoph Schmid zum Ende des gemeinsamen FCAS-Projekts:

Frankreich und Deutschland planten gemeinsam mit Spanien die Entwicklung eines Luftkampfsystems einschließlich eines Kampfjets der sechsten Generation. Aufgrund nachträglicher Forderungen nach französischer Technologieführerschaft durch den französischen Industriepartner Dassault und daraus resultierenden Differenzen mit den anderen Partnern wurde nun nach langem Hin und Her von Merz und Macron ein Schlussstrich gezogen. Die beiden bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Roloff und Christoph Schmid sehen nun gute Perspektiven für die bayerische Wirtschaft.

 

Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der BayernSPD: "So bedauerlich das FCAS-Projekt grundsätzlich ist, herrscht nun endlich Klarheit. Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten und auch die Chancen für unsere heimische Wirtschaft in den Fokus zu nehmen.“

 

Auch der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Airbus Defence and Space GmbH Thomas Pretzl begrüßt, dass nun eine Entscheidung getroffen wurde: „Die Entscheidung, sie sorgt für Klarheit. Mein Dank gilt insbesondere an unsere Bundestagsabgeordneten die in diesem Prozess uns den Rücken gestärkt haben. Damit ist der Weg in eine nationale Kampfflugzeugentwicklung frei. Die muss nun zeitnah auf den Weg gebracht werden. Das wäre gut nicht nur für unsere Beschäftigten und für die deutsche Zulieferindustrie sondern auch für den Hochtechnologiestandort Deutschland.“

 

Christoph Schmid, kommissarischer verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion erklärt zum weiteren Vorgehen: „Wir müssen nun zunächst und in enger Abstimmung mit der Luftwaffe definieren, wie genau der Bedarf für einen Next Generation Fighter aussieht und welcher Zeitplan für die Entwicklung angedacht ist. Diese Anforderungen können wir dann mit unserer heimischen Industrie besprechen. Ich bin mir sicher, dass wir mit unserer äußerst leistungsfähigen Industrie sehr selbstbewusst in mögliche Verhandlungen mit denkbaren Partnern wie Spanien, Italien, Großbritannien, Japan oder Schweden gehen können.“

 

Auch Sebastian Roloff ist der Auffassung, dass wir unsere eigene Industrie nicht unterschätzen sollten: „Gerade die bayerische Luftfahrtindustrie verfügt dank innovativer Unternehmen, vom Start-Up über den Mittelstand bis zum Weltkonzern sowie hochqualifizierter Fachkräfte über eine hohe technologische Kompetenz. Dieses Pfund können und müssen wir jetzt nutzen.“

 

Kontakt: Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion

Homepage Christoph Schmid, MdB

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