Am vergangenen Sonntag feierte die SPD Asbach-Bäumenheim mit einem Fest ihr 100-jähriges Bestehen.

Veröffentlicht am 03.10.2019 in Landespolitik

Die SPD Asbach-Bäumenheim feierte am vergangenen Sonntag ihr ein 100-jähriges Bestehen. Um zum Jubiläum zu gratulieren, war auch Ministerpräsidentin a.D. Hannelore Kraft gekommen.

Matthias Müller, Andreas Markmüller und Georg Marstaller waren es, die im Jahr 1919 den SPD Ortsverband Asbach-Bäumenheim gründeten. "Damals wie heute ist es nicht einfach, sich zur SPD zu bekennen", resümierte der 1. Ortsvorsitzende Christian Scholz in seinen Grußworten. "Es liegt eine bewegte Geschichte hinter dem Ortsverein", bekräftigte Bürgermeister Martin Paninka, die Worte des 1. Ortsvorsitzenden. Paninka, dessen politische Wurzeln in der Sozialdemokratie liegen, sprach sich vor allem über die positive innerörtliche Entwicklung aus: "Der Ortsverband in Asbach-Bäumenheim ist ein lebendiger Verein, der sich nicht nur politisch im Dorf engagiert." 

100 Jahre Engagement 

Unter den Festgästen waren am vergangenen Sonntag nicht nur hiesige SPD-Politgrößen (MdL Simone Strohmayr, MdL Harald Güller und MdB Ulrike Bahr), sondern auch Ministerpräsidentin a.D. Hannelore Kraft. Die 58-Jährige, geboren in Mühlheim an der Ruhr, hatte von Juli 2010 bis Juni 2017 das Amt der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin inne. Ihre leidenschaftliche Rede vor dem Bäumenheimer Publikum war der Höhepunkt des Festes. 

"Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität" 

Kraft, die vor allem die geschichtlichen Ereignisse der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in ihrer Rede skizzierte, erhielt von den anwesenden Gästen regelmäßig großen Zuspruch. Und so war es Hannelore Kraft selbst, die auf die immer wiederkehrenden Krisen der Partei zusprechen kam: "Die aktuellen Umfragewerte sind schlecht. Aber es gab schon damals sehr schwierige Zeiten und diese wird es immer wieder geben. Aber das, was uns zusammenhält, ist der Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität." Ebenfalls knüpfte Kraft in ihrer Rede kontinuierlich Parallelen zwischen bundespolitischen Ereignissen und der Kommunalpolitik in Asbach-Bäumenheim. "Alexander Möller, Willy Brand und viel andere Genossen und Genossinnen vertraten die Meinung, dass die SPD den Schritt von der traditionsbehafteten Arbeiterpartei zu einer modernen Volkspartei gehen muss", so Kraft in ihrer Rede. Sie setzte fort: "1966 hat der Sozialdemokrat Otto Riedelsheimer es geschafft, in Asbach-Bäumenheim 1. Bürgermeister zu werden. Er hat den Ansatz einer Volkspartei verfolgt. Er hat sich um das gekümmert, um was man sich kümmern musste: Turnhalle, Schwimmbad, Straßen, etc.". 

Schritt für Schritt in Richtung Veränderung 

Abschließend wandte sich Kraft mit einem Appell an das Publikum: "Wir müssen darauf achten, dass die Sozialpolitik nicht in Vergessenheit gerät. Es geht um Arbeitsplätze. Man muss Veränderungen Schritt für Schritt gestalten. Wir müssen die Menschen mitnehmen. Das ist die Botschaft, die wir schon seit damals in uns tragen und die wir weiter in uns tragen müssen." 

Christian Scholz, 1. Vorsitzender Ortsverein Asbach-Bäumenheim, bedankte sich standesgemäß bei Hannelore Kraft mit einem roten Blumenstrauß und einem kleinen Präsent. Eine Ausstellung über die 100-jährige Geschichte des Ortsverbandes rundete das Fest ab. 

Jenny Wagner, Donau-Ries aktuell

 

Homepage SPD Asbach-Bäumenheim

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