Demo zum Rettungshubschrauber

Veröffentlicht am 25.01.2011 in Gesundheit

Neben vielen Vertretern der Rettungsdienste mit ihren Fahrzeugen beteiligten sich auch Mitglieder aus den SPD-Ortsvereinen des Unterbezirkes. In einer kurzen, aber eindrucksvollen Demo zeigten die Anwesenden ihren Unmut über die geplante Stationierung des Rettungstransporthubschraubers in Augsburg.

Einigkeit über die Parteigrenzen hinaus zeigten die Vertreter aus Stadt und Land und so war es nicht verwunderlich, dass die Reden von Landrat Stefan Rößle und von OB Hermann Faul oft mit zustimmendem Applaus unterbrochen wurden. Deutlich war die Wut zu spüren, dass trotz besseren Wissens aufgrund des Gutachtens der RTH in Augsburg stationiert werden soll und noch keine Lösung für die „weißen Flecken“ im nördlichen Ries und im südlichen Landkreis Ansbach vorhanden ist. Außerdem saß die „unmögliche“ Behandlung der Mitglieder des Rettungszweckverbandes (ZRF) aus dem Donau-Ries in der vorangegangenen Anhörungssitzung noch tief und man hörte Rößle an, wie „stinksauer“ er ist.

Nur Georg Schmid versuchte zu beschwichtigen und schlug eine alternative Vorgehensweise vor. Er bevorzuge eine Lösung zusammen mit dem angrenzenden baden-württembergischen Landreis Aalen mit einer Stationierung etwa in Ellwangen. Dass daraus wohl nichts wird, sieht nicht nur OB Faul so. Auch die Mitglieder des SPD-OV sehen darin nur eine Ablenkung vom eigentlichen „Vetterles-Wirtschaft-Problem“ zwischen München und Augsburg. Kostet nicht nur der Standort Augsburg um ca 3 Mio € mehr als ein geplanter in Genderkingen (Donauwörth), so muss für einen zusätzlichen Standort in Ellwangen noch mehr Geld aufgebracht werden. Und wer zahlt dies? Die Krankenkassen und somit der versicherungspflichtige Bürger!

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