Stellungnahme der Kreistagsfraktion zum Realschulneubau in Rain

Veröffentlicht am 26.11.2016 in Kreistagsfraktion

Hier die vollständige Stellungnahme der Kreistagsfraktion zum Neubau der Realschule in Rain, von unserer Fraktionsvorsitzenden Ursula Straka.

Wer A wie "Lernender Landkreis" und "Bildungsregion" sagt, der muss auch B sagen, sprich Geld für die Schulen in die Hand nehmen. So einfach ist das, wenn der Landkreis als Sachaufwandsträger für weiterführende Schulen zuständig ist. Deshalb müsse endlich Schluss sein mit dem beispiellosen Hin und Her und immer neuen Verzögerungen beim Schulbauprojekt in Rain, fordert die SPD-Fraktion.

Die Idee, ausgerechnet bei einem geplanten Neubau weniger Klassenzimmer zu bauen als jetzt schon gebraucht werden, sei mehr als fragwürdig. Alle gewachsenen Schulstandorte im Kreis müssten gleichermaßen gesichert und gestärkt werden. Dabei gehe es nicht um Konkurrenz untereinander, sondern im Gegenteil um gute Angebote und ein vernetztes Miteinander. Schon im Strategiekreis habe sich einzig Ursula Straka als Vertreterin der SPD-Fraktion massiv gegen Einsparungen beim Raumprogramm ausgesprochen. Die Regierung von Schwaben habe dieses nicht ohne Grund genehmigt und Zuschüsse dafür in Aussicht gestellt. "Wenn Schüler einen mehr oder weniger großen Teil des Tages an Schulen verbringen, dann müssen sie sich dort wohlfühlen. Es reicht nicht, in Klassenzimmern Köpfe vollzustopfen, sondern es muss Platz sein für aktives Lernen und interessante gemeinsame Projekte", so Ursula Straka.

Dieser Linie bestätigte die SPD-Fraktion bei ihrer jüngsten Fraktionssitzung in Donauwörth nochmals voll und ganz. Bei Investitionen im Schulbereich gehe es nicht um Luxus, sondern um die Schaffung von Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Gut ausgebildete Schüler von heute sind die Fachkräfte von morgen. Mit jeder Investition an einem Schulstandort im Kreis sichern wir die Attraktivität unseres Landkreises insgesamt, so die SPD-Fraktion. Das geht nur gemeinsam.

Dass auch im gKU die Zusammenarbeit zwischen den Häusern immer besser  funktioniert und man sich zunehmend als ein Ganzes sieht, bestätigte gKU-Vorstandsvorsitzender Jürgen Busse. Im Rahmen der Fraktionssitzung hatte sich dieser zusammen mit Vorstand Dr. Roland Buchheit zum Gespräch mit den SPD- Kreisräten getroffen. Die Sitzung fand denn auch im Konferenzraum des Donauwörther Krankenhauses statt. In einem offenen Gespräch informierten sich die Fraktionsmitglieder in allen Details über die aktuelle Situation und die Perspektiven der kreiseigenen Kliniken und Seniorenheimen. 

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