Biergarten-Gespräch der SPD Gundelfingen

Veröffentlicht am 15.08.2021 in Wahlen

Christoph Schmid und Max Ruchti bei der Übergabe des Parteibuchs

In gemütlicher Atmosphäre traf sich die SPD Gundelfingen mit interessierten Gästen zur Vorstellung des Bundestagskandidaten Christoph Schmid.

Schmid verwies auf die steigenden Umfragewerte, die vor allem darauf zurückzuführen seien, dass die Menschen Olaf Scholz als Kanzler wollten. Dieser habe sowohl als Arbeitsminister, als auch als Regierender Bürgermeister in Hamburg und als Finanzminister und Vizekanzler gezeigt, dass er in der Lage sei, Führungsaufgaben wahrzunehmen. Für seine Initiative zur Einigung der führenden Industrienationen auf eine globale Mindeststeuer habe Scholz auch international viel Anerkennung geerntet und habe damit auch für den Standort Deutschland viel erreicht. Scholz habe erkannt, dass zur Hilfe für die Flutkatastrophe schnelle Zusagen für Finanzmittel erforderlich seien und auch hier Tatkraft bewiesen. Besonders erfreulich sei es, dass Scholz dabei nie als „Ankündigungsminister“ auftrete, sondern alle Initiativen auch entsprechend seriös vorbereitet und damit auch umsetzbar seien.

 

Im programmatischen Teil stellte Schmid den Kampf gegen den Klimawandel als die größte Herausforderung der nächsten Dekade in den Mittelpunkt. Schon das erste EEG sei maßgeblich durch den Sozialdemokraten Hermann Scheer geprägt gewesen und inzwischen ein echter Exportschlager geworden.

 

Im Gespräch mit den Anwesenden ergaben sich viele Diskussionspunkte zur konkreten Ausgestaltung der Energiewende. Einig war man sich darin, dass die ambitionierten Ziele nur dann erreicht werden, wenn man die Menschen mitnimmt, aber auch klare Umsetzungsziele formuliert. Schmid betonte, wie wichtig es für die SPD sei, dass Wohnen und Mobilität durch steigende CO²-Preise keine Luxusgüter werden dürfen. Hier gelte es wachsam zu sein und eine entsprechende Finanzierungsgrundlage zu schaffen. Wer in der aktuellen Situation wie CSU und FDP Steuererleichterungen für Reiche und Superreiche verspreche, der habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Für die SPD sei klar, dass starke Schultern mehr tragen müssten als schwächere, daher halte man auch an einem Aufschlag bei der Einkommenssteuer ab einem Jahreseinkommen von 250.000 € (bei Ledigen) fest.

 

Bevor der Abend in geselliger Runde ausklang, konnte Schmid noch dem im letzten Jahr neu in den Stadtrat gewählten Max Ruchti sein Parteibuch überreichen und ihn offiziell in der SPD begrüßen.

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